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Gemeinde Danstedt

 

 

Danstedt liegt in der Mitte zwischen dem Harz im Süden und dem Huy im Norden im sogenannten Harzvorland. Zur Kreisstadt Halberstadt, die östlich von Danstedt liegt, ist es nur ein Katzensprung von etwa 10 km Luftlinie. Trotz der Nähe zum Zentrum von Halberstadt liegt Danstedt mit seinen 554 (Stand 30.06.2005) Einwohnern etwas abseits der größeren Verkehrsströme, auch wenn vier wichtige Bundesstraßen in Nähe des Dorfes verlaufen. Die B 6 im Süden, die B 244 im Westen, die B 79 im Norden und die B 81 im Osten von Danstedt sind alle in ca. 5-10 Minuten erreichbar und stellen wichtige überregionale Verkehrsachsen in alle Himmelsrichtungen dar. Somit genießt der Ort Danstedt an der Kreisstraße 327 die Vorzüge einer relativ ruhigen Lage im Raum.

Danstedt gehört naturräumlich zur nördlichen Harzrandmulde, die im Norden durch das große Bruch und im Süden durch den Rand des Harzes begrenzt wird. Kleinräumiger kann Danstedt der Langeler Ebene zugeordnet werden, die durch eine langsam nach Nordosten sich senkende Ebene bestimmt wird.
Die Bodennutzung besteht zu über 90% aus Ackerflächen. Nur im Umfeld des Dorfes kann man einige Obstbestände antreffen. Das Landschaftsbild wird sehr stark durch die großflächigen Ackerschläge bestimmt, die zu DDR-Zeiten ihre kleinflächige Bewirtschaftung verloren haben und auch nach der Wende kaum wieder verändert wurden.
Kulturräumlich und baugeschichtlich prägen den Ort Danstedt die typischen mitteldeutschen Bauweisen in eng strukturierten Ortslagen. Das kompakte, haufendorfartige Altdorf mit seinen zahlreichen Mehrseithofanlagen ist gekennzeichnet von typischen Bördearchitekturen "ostfälischer Herkunft?, überlagert von teilweise thüringischen bzw. harztypischen Einflüssen, die sich besonders in der Fachwerkarchitektur des 17. bzw. 18. Jahrhunderts widerspiegeln.

 

 

Geschichte

 

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1004. Am 1. August 1004 wurde Danstedt in einer Schenkungsurkunde Kaiser Heinrich II. an das Kloster Drübeck als Dannenstedi erstmals urkundlich erwähnt. Danstedt gehörte von 1599 bis 1648 zum Bistum Halberstadt und gelangte dann an das Fürstentum Halberstadt. Der Ort unterstand direkt dem Amt Derenburg und gelangte 1815 an den Regierungsbezirk Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen.

Sehenswert ist die barocke Kirche erbaut im Jahre 1720 mit romanischen Turm und die Bockwindmühle am südlichen Ortsrand, welche 1817 erbaut wurde.

 

 

Wappen

 

 

Im goldenen Schild steht auf einem grünen Berg eine schwarze Bockwindmühle. Der Berg ist belegt mit einem silbernen Schildchen, darin eine rote vierendige Geweihstange. Die Windmühle stellt eine örtliche Gegebenheit dar und versinnbildlicht gleichzeitig den ländlichen Charakter Danstedts. Das Schildchen mit der roten Geweihstange ist das Wappen der Grafschaft Regenstein, zu der der Ort früher territorial gehörte.

 

 

Kontakt

 

Gemeindebüro:

Gemeinde Danstedt
Sandfurter Straße 66
Eingang Welken
38855 Danstedt

Sprechzeiten:
jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat
16.00-17.00 Uhr

Bürgermeister:

Armin Lidke
Büchenstraße 113
38855 Danstedt

Gemeinderat: Lidke, Armin
Meyer, Ralf
Kuschmirz, Andreas
Krause, Detlef
Grabach, Maik
Eitz, Michael
Eckers, Ludgar
Weitzmann, Henning
Kramer, Elisabeth
Gehrmann, Ines
Müller, Carmen
Bankverbindung
Harzsparkasse
Konto 360 128 920
BLZ 810 52000

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